Nachdem bekannt wurde, dass in London 37 Prozent aller dort aufwachsenden Kinder in Armut leben, hat die Bundesregierung prompt reagiert. Mit einer Blitzmaßnahme will man ähnliche Zustände in Deutschland vermeiden.

Die Bertelsmann Stiftung hat letztes Jahr durch eine Studie belegt, dass im reichen Deutschland zirka 21 Prozent aller Kinder mindestens fünf Jahre dauerhaft oder immer mal wieder in einer Armutslage befinden. Weitere 10 Prozent leben kurzzeitig in dieser Armutslage, wie hier nachzulesen ist.

Alarmiert durch die Zahlen aus dem Land der unendlichen Abstimmung zum Brexit wurde sofort reagiert und ein Notfallplan abgesegnet.

Notfallplan gegen Kinderarmut tritt in Kraft

Zunächst einmal hat man beschlossen, dass der Osten nicht weiter in die Statistik aufgenommen wird. Dort sind schließlich fast 25 % der Kinder von Armut betroffen und das wirkt sich gar nicht gut auf die Zahlen aus. Das sei so deprimierend, dass man lieber wegschaut. Führende Politiker rechtfertigen den Schritt.

Also wissen Sie, die da drüben sind ja nun noch nicht so lange Deutsche wie wir echten Deutschen und die haben ja 40 Jahre lang gar nichts gearbeitet. Deswegen ist es nicht ganz fair, die von da drüben in die Statistik aufzunehmen. Wir rechnen das schon hin, dass es passt. Klappt bei den Arbeitslosenzahlen schließlich auch.

Wessi-Politiker, hat ein Stück Mauer ersteigert, um im Notfall schnell eingreifen zu können

Andere wundern sich nicht, warum Kinder überhaupt arm sind. Sie würden schließlich nichts arbeiten und liegen dem Staat somit indirekt auf der Tasche. Deswegen hat die Bundesregierung beschlossen, die Kinderarbeit wieder einzuführen und zu legalisieren.

Richtig so! Sollen die faulen Säcke ruhig selbst dafür sorgen, der Armut zu entkommen. Sind schließlich selbst schuld, wenn sie nicht arbeiten! Liegen nur den ganzen Tag herum und machen Selfies mit Geräten, die sie sich eigentlich gar nicht leisten können sollten.

Wirtschaftsexperte, macht gerne Urlaub in Panama und der Schweiz

Der Notfallplan wird auch bei denen da drüben umgesetzt. Sobald die Zahlen dann entsprechend stimmen, wird man die da drüben auch wieder in die Statistik aufnehmen. Bis es soweit ist, muss man sie allerdings leider ignorieren.

Streit um Mindestlohn

Uneinig sind sich die Politiker noch beim Mindestlohn für Kinder. Da Kinder selbst bei massivstem Druck weniger leisten als Erwachsene, müsse der Lohn entsprechend niedriger sein, fordern Arbeitgeber.

Derzeit sind bei den 3-5-jährigen 50 Cent pro Stunde im Gespräch. Von 6 bis 9 soll es 75 Cent geben und dann bis 12 einen ganzen Euro.

Streitpunkte gibt es aber noch ab dem Teenager-Alter. Weibchen aus der Unterschicht ab 13 sind prozentual gesehen nicht nur fauler und daher ärmer als gleichaltrige, die es nicht nötig haben, zu arbeiten, sondern auch anfälliger für Reproduktion. Durch Mutterschutz und entsprechende Umstände würden sie dem Arbeitgeber auf der Tasche liegen und somit dem Wachstum schaden. Das sei kontraproduktiv.

Es gibt aber durchaus Gegenargumente zum Thema Teenager:

Würden solche weiblichen Individuen arbeiten, hätten sie weniger Zeit zum Schnackseln und könnte daher weniger Armut gebären.

Politikerin, 5 Kinder und macht trotzdem einen Fulltime-Job! (hat nur Lob für ihre 3 Kindermädchen aus den Philippinen – gut und günstig)

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