Durch die Stechuhr für alle könne man nun endlich kontrollieren, wer wann wie viel arbeitet. Das geht dem EuGH aber noch nicht weit genug und will die Überwachung und Regulierung auf die Toiletten ausbauen.

Gut, dass alles genau geregelt und reguliert wird. Wer sich auch nur wenige Minuten nicht an die Vorschriften hält, der soll sofort eine auf den Deckel bekommen. Die Stechuhr für alle ist ein unglaublich guter Schritt, vor allen Dingen für Leute, die im Home Office und so weiter arbeiten. Gut wären Kameras, damit auch ja keiner betrügen kann, also Totalüberwachung.

Allerdings geht dem EuGH die 24/7-Stechuhr angeblich nicht weit genug. Künftig müsse auch die Ernährung und die gesunde Ernährung besser reguliert werden. Deswegen sollen Waagen auf den Toiletten eingebaut werden.

Waagen für Toiletten! IoT!

Der Grund ist offensichtlich. Kann man wiegen, wer wie viel Kilo im Durchschnitt pro Tag scheißt, kann man auch Rückschlüsse auf die Ernährung schließen.

In Firmen könnte man die Mitarbeiter künftig an den Kosten für das Abwasser beteiligen. Das ist relativ einfach und die Technologie dafür ist schon vorhanden. Jeder Mitarbeiter muss die Toiletten mit einer Chip-Karte öffnen und schon kann man das überwachen: Toilettennutzung (wird gleich ausgestempelt und wieder eingestempelt) und Gewicht der Kot-Entleerung -> Hinweise auf Ernährung, Abgaben bezüglich Belastung der Kanalisation.

Die Daten werden von der Toilette über eine Technologie mit Namen IoT (Internet of Toilets) an einen zentralen Server gesendet. Dort werden sie ausgewertet und danach die Mitarbeiter entsprechend zur Rechenschaft gezogen.

P.S: Hat sich eigentlich schon Mal jemand gefragt: Ist es nicht totaler Wahnsinn, dass wir in Deutschland die Toiletten mit Trinkwasser spülen?

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